Bebuquin

Author: Carl Einstein
Publisher: BoD – Books on Demand
ISBN: 3954558335
Size: 78.48 MB
Format: PDF, ePub, Mobi
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Im Zentrum von Carl Einsteins 1912 veröffentlichter Erzählung steht der nur vage skizzierte junge Mann Bebuquin, der eine Reihe sprunghaft-fantastischer Ereignisse erlebt. Der Autor selbst nannte als Ziel des Buches, »mit der Willkür die Kausalität zu beschämen«, Handlungslogik und psychologische Zeichnung interessierten ihn dabei nicht. Der experimentelle Text beeinflusste u. a. den Dadaisten Hugo Ball und Gottfried Benn in seiner expressionistischen Frühphase.

Die Dilettanten

Author: Michael Hingston
Publisher: Kein & Aber AG
ISBN: 3954030659
Size: 19.60 MB
Format: PDF
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Die Uni als Mikrokosmos: Der »Peak«, die Studentenzeitung an der Uni von Burnaby, Kanada, wird durch die Einführung einer Gratiszeitung bedroht. Alex und Tracy, beide Mitarbeiter des Blattes, sehen sich mehreren Herausforderungen gegenüber: dem schwelenden Zeitungskrieg, dem bevorstehenden Studienabschluss, dem komplizierten Liebesleben und der Bewältigung ihrer postadoleszenten Lebensrealität. Ihre Artgenossen und Leser sind Vertreter der Second-Hand-Ironie. Redet man von Mode, dann nicht ohne eine Fußnote von Michel Foucault. Dem Wort Darfur hat immer eine Schweigeminute zu folgen. Chocolate-Chip-Cookie-Rezepte müssen immer postkolonial sein. Das Coolste, was man im Grundstudium tun kann, ist, in einem Tutorium zu gestehen, dass auf der persönlichen Amazon-Wunschliste nur Heidegger steht. »Die Dilettanten« erwecken den Campusroman mit Witz, Wahrheit und Wahnsinn zu neuem Leben und retten ihn ohne Nostalgie und Studentenromantik ins 21. Jahrhundert.

Aspekte Der Postmoderne In Carl Einsteins Bebuquin Oder Die Dilettanten Des Wunders

Author: Jonas Kirstein
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640981219
Size: 12.35 MB
Format: PDF, Mobi
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Neuere Deutsche Literatur- und Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Carl Einsteins Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders" enthalt zahlreiche Rezeptionshinweise, logozentrische Schlussfolgerungen respektive vereinheitlichende Interpretationsansatze fallen zu lassen. Wie sich im Fortgang der Arbeit zeigen wird, werden in dem Werk traditionelle Muster, die Einheit an sich, sowie Vernunft und Logik, generell abgelehnt. In Anbetracht dessen erweisen sich logozentrische Deutungen als einschrankende Mittel, die den erkennbar gewollt offenen Zugang zum Text verschliessen. Vielmehr ist eine Kritik an eindeutigen Sinneszuweisungen ein augenscheinliches Motiv des Textes. Obendrein wird der Rezipient durch eine Fulle an Widerspruchen, auch unter Verwendung von Ironie und phantastischen Elementen, bei dem Versuch, eine einheitliche Bedeutung herauszuarbeiten, geradezu verschaukelt. Das Werk bietet somit vielmehr eine Multiperspektivitat an, als bisher in der Forschung angenommen.Die Darstellungsweise des Textes und die im Text enthaltenen Proklamationen erinnern offenkundig an die Postmoderne-Diskussion, obgleich der Text schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Diese Feststellung ist zugleich die Grundlage der vorliegenden Arbeit. Es soll gezeigt werden, dass sich der erste Eindruck der Lekture hinsichtlich der Postmoderne bestatigt. Infolgedessen setzt sich vorliegende Arbeit zum Ziel, die postmodernen Strukturmerkmale, das postmoderne Potenzial des Textes, naher zu bestimmen. Zu diesem Zweck wird der Text unter Bezugnahme der parataktischen Liste postmoderner Literaturproduktion und -reflexion von Ihab Hassan analysiert. Zudem werden auch weitere theoretische Ausserungen der Postmoderne-Diskussion von Francoise Lyotard, Roland Barthes und Jacques Derrida herangezogen."